Alternativen zu Datenkraken

April 23rd, 2010

wer erschrickt nicht bei Neuigkeiten, wie: “Google scannt die WLAN-Netze mit Ihren Streetviewauto”. Also MIR wird dabei heiß und kalt. Genauso bei Apple, ebay, Amazon, Microsoft, facebook und so weiter. Diese Systeme werden unsterblich sein. Sie sind nie wieder zu stoppen. Im Gegenteil: Fusionen und Kooperationen stabilisieren die weltweiten Datensammler. Jetzt bin ich Teil einer Generation, die ohnehin empfindlich auf Datensammlungen reagiert, aber wir sind viele.

Also fängt man an, nach Alternativen zu suchen. Kann es überhaput noch jemand schaffen, sich gegen die Datenoligarchen zu stemmen? Heute stoße ich auf eine für mich neue Suchmaschine, sie nennt sich IXQUICK und ermöglicht den anonymen Besuch einer “ge-ixquickten” Seite, ohne Speicherung der IP-Adresse. Das System der  Werbeanzeigen habe ich noch nicht durchblickt (sehr sonderbar). Die Ergebnisse erscheinen dem Suchenden vom Muster her ungewohnt (suchen Sie mal nach x-learning).  Denn Ixquick ist eine METASUCHMASCHINE, die aus zwölf großen Suchmaschinen (z.B. Google, Altavista, OpenDirectory, Wikipedia, Yahoo) jeweils die erste Ergebnisseite auswertet, also nur die besten zehn Treffer jeder Suchmaschine -dann sortiert- anzeigt. Dadurch ist keine Deatailsuche möglich, weil nach ca. zwanzig bis fünfzig  Treffern Schluss ist. Ixquick versteht “AND” und “OR”. Trotz der kleinen Einschränkungen werde ich Ixquick (zur Probe) als Standardsuchmaschine empfehlen.

Herzliche Grüße
Ihr Götz Piwinger

iPad: Will ich auch!

April 15th, 2010

Es ist interessant, wie Apple Trends traumwandlerisch überspringt. Ich versuche es mal nach meinem Verständnis zu erklären: Es waren ja zwei Trends unterwegs: Der ebook-reader und die Abkehr von Tastatur und Maus durch die Generation der Digital Natives (eher Konsole) und der Älteren (eher Touchpad).
Haben die denn alle geschlafen? Wie kann es Apple an Einzigem gelingen, zu sagen: Hey, wenn wir sowieso mit einem Tabletgerät herumspielen, dann aktivieren wir auch andere Dienste, z.B. UMTS und Standardsoftware. Das Apple iPAd ist der Beginn von der Ablösung des Notebooks, nachdem Notebooks den PC abgelöst haben.
Der Nachteil ist das proprietäre Apple Business System. Aber sobald das nächste Gerät – vielleicht von Nokia?- mit Adobe Flash- und MP3/4-Fähigkeit auf den Markt kommt, will jeder zuschlagen. Es werden völlig neue Allianzen zwischen Marktplätzen, Mobilfunkanbietern und PC-Herstellern entstehen.
Ich freue mich auf eLearning mit einem wieauchimmer-Pad und darauf, mit elegantem Gerät die üblichen Officefunktionen in lesbarer Größe zu nutzen. Ein bisschen ist es wie Science Fiction: Man schreibt, liest, hört und spricht mit einer flachen, glänzenden Scheibe, die sich jeder leisten kann.

Herzliche Grüße
Ihr Götz Piwinger

Das Meer des Wissens

März 19th, 2010

Wissen verändert die Gesellschaft. Es wird in Massen produziert:In einem Jahr so viel, dass man nebeneinander zwölf Bücherstapel errichten könnte, die von der Erde bis zur Sonne reichen. Wenn man die im Internet gesammelten Informationen niederschreiben würde, bräuchte man 57000 Jahre um den gesamten Text zu lesen, vorausgesetzt man würde 24 Stunden 7 Tage nonstop lesen. Wahnsinn oder?
Die Informationsverarbeitungskapazität des menschlichen Gehirns hat eine maximale Verarbeitungsrate von 126 Bits pro Sekunde. Also brauchen wir Systeme und Methoden, Wissen extern zu speichern und strukturiert abrufbar zu machen. Dabei geht es primär um “Wissen zweiter Ordnung”, also wie Wissen gefunden, organisiert, arrangiert und zielführend eingesetzt wird. Der Kompetenzkiller “Informelles Lernen” ist dabei ebenso gefährlich wie öffentliche, soziale Netzwerke als Basis.
Unternehmen müssen die internen Informationen über Prozesse für künftig weniger Beschäftigte (demografische Veränderung) greifbar machen. Gleichzeitig gilt es, qualifizierte Mitarbeiter als “Unternehmenswert” zu halten.
Aus dieser Überlegung heraus bekommt man eine ungefähre Vorstellung, wie Lern- und Wissenssystem künftig designt werden müssen: Nachweisbare Kenntnisse vermitteln, Dokumentationen grundsätzlich in interaktiver Form erstellen, mobile Geräte einbinden u.s.w. Und natürlich fleißig weiterbilden. Einen ersten Ansatz haben wir nun für das Musterbeispiel “Unternehmensweiter Umstieg auf Office 2010“:  In der Applikation selbst ist es möglich ein AddIn als Umstiegshilfe aufzurufen (wie war es bei 2002 und wie sieht es bei 2010 aus?) und ebenfalls in die Applikation ist eine Lernmodulsuche integriert. Der Suchbegriff “Serienbrief” bringt den Benutzer zu einem dreiminütigen eLearning-Modul. Danach kann es sofort mit dem Serienbrief losgehen, kein Helpdesk, kein Support, keine blöden Fragen.
Skalieren wir diesen Wissensvermittlungsansatz auf viele andere Themen, kommen wir der Sache näher. Wir müssen lernen, Wissen als (bilanzierbaren) Unternehmenswert zu verstehen. Es schützen und gezielt zur Verfügung stellen, denn eine Organisation ist nur so gut wie ihr kollektives Wissen.

Herzliche Grüße
Ihr Götz Piwinger

Training, Coaching, elearning, Seminar: Alles wächst zusammen!

September 2nd, 2009

neue Unternehmenswerte (assets ) sind das Ziel, Weiterbildung ist der Weg. Vor diesem Hintergrund muss Weiterbildung neu gesteuert werden. Eine “Lernende Organisation”, wo Lernen zum täglichen Selbstverständnis gehört ist viel wertvoller, als eine die es nicht tut. Um das zu erreichen, sind zwei grundlegende Aspekte zu betrachten:

Erstens: Wie effizient erfolgt der Wissentransfer? Berücksichtigen Sie individuelle Lernstärken durch angepasstes Methodenangebot!
Zweitens: Wie messe und speichere ich vorhandenes Wissen abrufbar? Nutzen Sie Wissenbilanz, Knowledge Management und Bildungcontrolling!

Bei “Erstens” ist nicht mehr scharf trennbar, ob Seminar, elearning oder Coaching oder andere Einzelmethoden zum Einsatz kommen. Manche Anbieter haben das erkannt und versuchen, Namen/Marken zu kreieren, z.B. www.x-learning.de  In der betrieblichen Weiterbildung wählen wir künftig zielorientiert (Uternehmenswerte) unseren Bildungweg. Eine sechzigjährige Sachbearbeiterin lernt anders als ein dreißigjähriger Ingenieur. Deshalb Transferkomponenten bereithalten und individuell kombiniert anbieten. Außerdem erworbenes Wissen jederzeit abrufbar machen, denn nur nachhaltiges Wissen ist werthaltig. Sie meinen die Investition wäre hoch?
Gegenfrage: Durch wessen Augen betrachtet? In dem Moment, in dem Sie betriebliche Weiterbildung zentralisiert planen und steuern, merken Sie erst mal, welche Budgets einzelne Abteilungen bisher in unstrukturierte Weiterbildung (Spontanbedarf, Informelles Lernen)  versenkt haben . In der Summe liegen Sie dann nicht unbedingt höher, sind aber effzienter!  Ihre neue “Lernende Organisation” ist Chefsache, betriebliche Weiterbildung (Personalentwicklung..) berichtet direkt an HR Vorstand, bzw. Geschäftsführer.
So wird betriebliche Weiterbildung zum bewertbaren Unternehmenswert, macht krisensicher, motiviert die Belegschaft und unterstützt Wachstumsphasen. Hört nie auf zu beginnen!

Herzliche Grüße

Ihr Götz Piwinger

Seminarplanung 2010: Jetzt starten!

August 24th, 2009

Weiterbildung ist wichtig im Wettlauf der Unternehmen um die Erholung der Wirtschaft. Die  Firmen haben in Zeiten sinkender Nachfrage und Kurzarbeit erfahren, welche Vorteile Seminare für MItarbeiter/innen und die Organisation bringen. Für manche war es das erste Mal, dass man sich intensiv um das Wissensmanagement durch geplante Seminarbesuche oder andere Lernformen kümmern konnte. Auch die Klippen, die dabei zu umsegeln sind, z.B. die Terminkoordination. Während früher Seminare auf Zuruf für einzelnen Personen gebucht wurden, geht die Unternehmen dazu über, Wissensbedarf mehrerer Beschäftigter zusammenzuführen und die Schulungen gemeinsam mit dem Anbieter optimal auf die Bedürfnisse der Organsisation auszurichten. Entsprechende Förderprogramme des Bundes, wie z.B. QualiKug( Qualifikation in der Kurzarbeit) haben zusätzliche Motivation dafür geschaffen.
Die Motivation der Ehrgeiz  MItarbeiter/innen steigt nach dem Seminarbesuch spürbar an, vorl allem bei der Schulung Flächenthemen wie Office 2007 oder Windows 7. Dann können sie die Beschäftigten austauschen und die Geschäftsprozesse selbständig optimieren. Mit dem Anschub eines ambitionierten Team steigen die Geschäftsentwicklungen wiedr an. Nun heisst es aufpassen, dass man nicht wieder in alte Muster verfällt und wegen hoher Auftragsdichte die Weiterbildung vernachlässigt. Heute heisst heisst es für 2010: Bedarfe klären, Budgets festlegen,  Terminplaung durchziehen. Erfahrene Berater bieten Unterstützung  bei Planung und Umsetzung. Auf dem Seminarportal x-learning.de finden Sie schon heute Ihren Termine für das erste Halbjahr 2010. 
Vielleicht denken Sie darüber nach, Ihre Weiterbildungsstrategie durch elearning zu ergänzen? Auch hierfür gibt es, zum Beispiel für Microsoft Seminare ein großes elearning Angebot, ohne das Sie eigene Server benötigen.
Ich weiß nicht wie es Ihnen geht: Mein Sommerurlaub hilft oft dabei, mir Gedanken über grundsätzliche Strategien im Unternehmen zu machen. Trotz Alltagsstrudel nicht den Blick für wesentliche Ziele verlieren. Was ich direkt nach einem Urlaub fest planen kann, wird gut. Bleiben Sie diesen Vorsätzen treu. Planen Sie Ihren IT-Seminare 2010. Jetzt.

Viele Grüße
Ihr Götz Piwinger

Weiterbildungschancen in der Krise, Impulsreferat

Juni 17th, 2009

Fakten Impulsreferat Götz Piwinger anl. Meeting IT.Stadt Koblenz e.V. am 16. Juni 2009
Titel: Weiterbildungschancen in der Krise
Abstract:
Es gibt ausreichend Förderprogramme für die IT Weiterbildung von Beschäftigten mit dem Ziel der Beschäftigungssicherung. Die Förderung kann bis zu 100% und darüber hinaus Fahrtkosten und Arbeitsausfallkosten betragen.

Szenario 1: Unternehmen in Kurzarbeit
Programm: QualiKug (Qualifizierung in der Kurzarbeit)
Förderung: Bis 80 % der Weiterbildungskosten
Schritt 1: Qualifizierungsberatung (kostenl.) 0261 304120, Herr Hermes
Schritt 2: Vorschläge an die lokale BfA
Weiter: Regelt BfA

Szenario 2: Qualifizierungsoffensive des Bundes (ehem. WegeBau)
Programm 1: Arbeitnehmer ab 45 Jahren
Förderung: 100% der Weiterbildungskosten + Fahrkosten
Programm 2: Weiterbildung für Beschäftigte, die in den letzten 4 Jahren keine staatliche
Förderungen in irgend einer Form erhalten haben. Die Ausbildung muss min.4 Jahre zurückliegen. Förderung: 100 % der Weiterbildungskosten, Fahrtkosten + Arbeitszeitausfallkosten

Szenario 3: Qualifizierung für Geringqualifizierte
Programm: Sog. gering qualifizierte Arbeitnehmer : Das bedeutet, dass seit min. 4 Jahren eine Tätigkeit ausgeübt wird, die höherwertig als der ursprünglich erlernte Beruf ist, z.B. : Elektriker arbeitet als Systemadministrator, Bürokauffrau im Vertrieb.Förderung: 100 % der Weiterbildungskosten + Fahrtkosten + Arbeitszeitausfallkosten
Schritt 1: Qualifizierungsberatung (kostenl.) 0261 304120, Herr Hermes

Welche Maßnahmen werden gefördert?
Microsoft Systemadministration mit Zertifizierung, z.B. Windows Server 2008
Linux/ Novell Systemadministration mit Zertifizierung
Microsoft Datenbankspezialist
Zur Förderung beantragt im laufenden Antragsverfahren (Freigabe in 07/09 erwartet):
Microsoft Office 2007 Spezialist
ITIL bis V3
Adobe Creative Suite 4 Design Premium
Cisco CCNA

Die Größe des Betriebes ist egal. Die bearbeitende Agentur ist immer die BfA am Ort des AG.