Das Meer des Wissens

März 19th, 2010

Wissen verändert die Gesellschaft. Es wird in Massen produziert:In einem Jahr so viel, dass man nebeneinander zwölf Bücherstapel errichten könnte, die von der Erde bis zur Sonne reichen. Wenn man die im Internet gesammelten Informationen niederschreiben würde, bräuchte man 57000 Jahre um den gesamten Text zu lesen, vorausgesetzt man würde 24 Stunden 7 Tage nonstop lesen. Wahnsinn oder?
Die Informationsverarbeitungskapazität des menschlichen Gehirns hat eine maximale Verarbeitungsrate von 126 Bits pro Sekunde. Also brauchen wir Systeme und Methoden, Wissen extern zu speichern und strukturiert abrufbar zu machen. Dabei geht es primär um “Wissen zweiter Ordnung”, also wie Wissen gefunden, organisiert, arrangiert und zielführend eingesetzt wird. Der Kompetenzkiller “Informelles Lernen” ist dabei ebenso gefährlich wie öffentliche, soziale Netzwerke als Basis.
Unternehmen müssen die internen Informationen über Prozesse für künftig weniger Beschäftigte (demografische Veränderung) greifbar machen. Gleichzeitig gilt es, qualifizierte Mitarbeiter als “Unternehmenswert” zu halten.
Aus dieser Überlegung heraus bekommt man eine ungefähre Vorstellung, wie Lern- und Wissenssystem künftig designt werden müssen: Nachweisbare Kenntnisse vermitteln, Dokumentationen grundsätzlich in interaktiver Form erstellen, mobile Geräte einbinden u.s.w. Und natürlich fleißig weiterbilden. Einen ersten Ansatz haben wir nun für das Musterbeispiel “Unternehmensweiter Umstieg auf Office 2010“:  In der Applikation selbst ist es möglich ein AddIn als Umstiegshilfe aufzurufen (wie war es bei 2002 und wie sieht es bei 2010 aus?) und ebenfalls in die Applikation ist eine Lernmodulsuche integriert. Der Suchbegriff “Serienbrief” bringt den Benutzer zu einem dreiminütigen eLearning-Modul. Danach kann es sofort mit dem Serienbrief losgehen, kein Helpdesk, kein Support, keine blöden Fragen.
Skalieren wir diesen Wissensvermittlungsansatz auf viele andere Themen, kommen wir der Sache näher. Wir müssen lernen, Wissen als (bilanzierbaren) Unternehmenswert zu verstehen. Es schützen und gezielt zur Verfügung stellen, denn eine Organisation ist nur so gut wie ihr kollektives Wissen.

Herzliche Grüße
Ihr Götz Piwinger

Training, Coaching, elearning, Seminar: Alles wächst zusammen!

September 2nd, 2009

neue Unternehmenswerte (assets ) sind das Ziel, Weiterbildung ist der Weg. Vor diesem Hintergrund muss Weiterbildung neu gesteuert werden. Eine “Lernende Organisation”, wo Lernen zum täglichen Selbstverständnis gehört ist viel wertvoller, als eine die es nicht tut. Um das zu erreichen, sind zwei grundlegende Aspekte zu betrachten:

Erstens: Wie effizient erfolgt der Wissentransfer? Berücksichtigen Sie individuelle Lernstärken durch angepasstes Methodenangebot!
Zweitens: Wie messe und speichere ich vorhandenes Wissen abrufbar? Nutzen Sie Wissenbilanz, Knowledge Management und Bildungcontrolling!

Bei “Erstens” ist nicht mehr scharf trennbar, ob Seminar, elearning oder Coaching oder andere Einzelmethoden zum Einsatz kommen. Manche Anbieter haben das erkannt und versuchen, Namen/Marken zu kreieren, z.B. www.x-learning.de  In der betrieblichen Weiterbildung wählen wir künftig zielorientiert (Uternehmenswerte) unseren Bildungweg. Eine sechzigjährige Sachbearbeiterin lernt anders als ein dreißigjähriger Ingenieur. Deshalb Transferkomponenten bereithalten und individuell kombiniert anbieten. Außerdem erworbenes Wissen jederzeit abrufbar machen, denn nur nachhaltiges Wissen ist werthaltig. Sie meinen die Investition wäre hoch?
Gegenfrage: Durch wessen Augen betrachtet? In dem Moment, in dem Sie betriebliche Weiterbildung zentralisiert planen und steuern, merken Sie erst mal, welche Budgets einzelne Abteilungen bisher in unstrukturierte Weiterbildung (Spontanbedarf, Informelles Lernen)  versenkt haben . In der Summe liegen Sie dann nicht unbedingt höher, sind aber effzienter!  Ihre neue “Lernende Organisation” ist Chefsache, betriebliche Weiterbildung (Personalentwicklung..) berichtet direkt an HR Vorstand, bzw. Geschäftsführer.
So wird betriebliche Weiterbildung zum bewertbaren Unternehmenswert, macht krisensicher, motiviert die Belegschaft und unterstützt Wachstumsphasen. Hört nie auf zu beginnen!

Herzliche Grüße

Ihr Götz Piwinger

Seminarplanung 2010: Jetzt starten!

August 24th, 2009

Weiterbildung ist wichtig im Wettlauf der Unternehmen um die Erholung der Wirtschaft. Die  Firmen haben in Zeiten sinkender Nachfrage und Kurzarbeit erfahren, welche Vorteile Seminare für MItarbeiter/innen und die Organisation bringen. Für manche war es das erste Mal, dass man sich intensiv um das Wissensmanagement durch geplante Seminarbesuche oder andere Lernformen kümmern konnte. Auch die Klippen, die dabei zu umsegeln sind, z.B. die Terminkoordination. Während früher Seminare auf Zuruf für einzelnen Personen gebucht wurden, geht die Unternehmen dazu über, Wissensbedarf mehrerer Beschäftigter zusammenzuführen und die Schulungen gemeinsam mit dem Anbieter optimal auf die Bedürfnisse der Organsisation auszurichten. Entsprechende Förderprogramme des Bundes, wie z.B. QualiKug( Qualifikation in der Kurzarbeit) haben zusätzliche Motivation dafür geschaffen.
Die Motivation der Ehrgeiz  MItarbeiter/innen steigt nach dem Seminarbesuch spürbar an, vorl allem bei der Schulung Flächenthemen wie Office 2007 oder Windows 7. Dann können sie die Beschäftigten austauschen und die Geschäftsprozesse selbständig optimieren. Mit dem Anschub eines ambitionierten Team steigen die Geschäftsentwicklungen wiedr an. Nun heisst es aufpassen, dass man nicht wieder in alte Muster verfällt und wegen hoher Auftragsdichte die Weiterbildung vernachlässigt. Heute heisst heisst es für 2010: Bedarfe klären, Budgets festlegen,  Terminplaung durchziehen. Erfahrene Berater bieten Unterstützung  bei Planung und Umsetzung. Auf dem Seminarportal x-learning.de finden Sie schon heute Ihren Termine für das erste Halbjahr 2010. 
Vielleicht denken Sie darüber nach, Ihre Weiterbildungsstrategie durch elearning zu ergänzen? Auch hierfür gibt es, zum Beispiel für Microsoft Seminare ein großes elearning Angebot, ohne das Sie eigene Server benötigen.
Ich weiß nicht wie es Ihnen geht: Mein Sommerurlaub hilft oft dabei, mir Gedanken über grundsätzliche Strategien im Unternehmen zu machen. Trotz Alltagsstrudel nicht den Blick für wesentliche Ziele verlieren. Was ich direkt nach einem Urlaub fest planen kann, wird gut. Bleiben Sie diesen Vorsätzen treu. Planen Sie Ihren IT-Seminare 2010. Jetzt.

Viele Grüße
Ihr Götz Piwinger