Oktober 30th, 2009
Bootcamp, 9 statt 27 Tage, Walk-In-Training…was wollen uns die Seminaranbieter denn noch alles antun? Es muss doch noch möglich sein, sich in eigener Wunschgeschwindigkeit in einer angemessenen Lernumgebung weiterbilden zu können! Der Preiskampf auf dem Seminarmarkt führt dazu, dass Schulungszentren in Industriegebiete verlegt werden und Seminarteilnehmer aus der Wirtschaft mit Arbeitssuchenden in einer Umgebung ausgebildet werden. Die neueste Unsitte ist, es die teuren Dozentenkosten zu senken. Wie geht das ? Ein Dozent bildet zwei oder sogar drei Seminargruppen gleichzeitig aus. Entweder als Onlintrainer auf den Klassenraumbildschirm (machen Sie hier mal ne Übung am PC und haben ne Frage..) oder der Dozent huscht zwischen drei Räumen hin und her: Ein Raum nacht gerade ein Übung, der andere schaut eine Film, der dritte wird geschult. Das heisst aber nicht zwingend, dass die Schulungen für Sie als Kunden billiger werden. Sicher ist aber, dass Ihre Zufriedenheit unter diesem Rationalisierungswahn leidet.
Natürlich muss es unterschiedliche Lernformen und -methoden geben. Der Trend in der Weiterbildung geht klar zum Individuellen Lernen. Zum Beispiel kenne ich jede Menge Softwareentwickler. Die haben bei einem Seminarbesuch keinen Bock auf umfangreiche Vorstellungsrunden und methodisch/didaktische Feinheiten. Denen sind auch 8 Unterrichts-Stunde (1 Ust=45 min.) zu wenig. Wenn schon Seminar, dann voll Power mit einem Gott von Dozent, koste es was es wolle. Für solche Zielgruppen gibt es zum Beispiel die Seminarform “FireStart-Camp” ; da ist neben 12 Trainingsstunden pro Tag auch Übernachtung, Essen und zusätzliche Übeungsstunden enthalten.
Dann gibt es Praktiker, die nach dem Seminarbesuch ihr Wissen sofort in die Anwendung bringen wollen, um z.B. ein Projekt zu leiten. Diese Gruppe legt weniger Wert auf persönliche Zertifizierung und große Theorieteile. Dafür wurde die Seminarreihe “Alles für” entdeckt. eLearning für individuelles Lernen und die klassische Seminarform, auch unter der Rubrik “X-Learning” zu finden für alle, die auf solide Qualität mit der Vermittlung von nachhaltigem Wissen stehen.
Aber alles bitte in ordentlicher Qualität: Erfahrene und praxisrobuste Dozenten, professionelle Seminarumgebung in guter Lage, moderne Lernkonzepte und eine perfekte Organisation. Dann lohnt sich die Investition, die Teilnehmer werden motiviert und Sie sind zufrieden. Sie dürfen vergleichen
Herzliche Grüße
Ihr Götz Piwinger
Oktober 6th, 2009
“ja, ja…immer diese teuren Seminare..” Diese Aussage gehört immer mehr der Vergangenheit an. Fast alle Unternehmen haben erkannt, dass Weiterbildung der Schlüssel für erfolgreiches Unternehmenshandeln ist. Allersdings sollte der richtige Ansatz gewählt werden. Das ist keinesfalls für alle eine Einheitsverfahren. Aber es gibt Stationen, die man bei der Weiterbildungsplanung berücksichtigen sollte.: Weiterbildungsstrategie, Weiterbildungsdesign, Realisierungsplan, Transfersicherung, Bildungscontrolling.
Wie soll sich Weiterbildung rechnen? Wenn zwei ähnliche Unternehmen zum Verkauf stehen, eines davon hat eine nachweisbare Wissensbilanz, wer erzielt den höheren Kaufpreis? Richtig geraten! Sie kennen doch sicher auch das Gefühl oder können es bei Kollegen beobachten: Kommt man frisch vom Seminar, sprüht die Motivation und steckt andere an. Nun geht es darum, eine passende Strategie zu entwickeln, die mit angemessenem Aufwand umgesetzt werden kann. Denn wir wollen ja, dass die gesamte Belegschaft nicht nur kurz nach dem Seminar, sondern dauerhaft motiviert ist.
Dazu werden Ziele definiert, ggf, Kooperationen geschlossen, moderne Lernmethoden kombiniert und eine Qualifikationsdatenbank eingerichtet. Am leichtesten gelingt der Start mit der Schulungen eines Themengebietes, das alle angeht, z.B. einem Outlook Seminar. Das Outlookseminar gehört zu meine Lieblingen, weil die Einsparungen und die Unternehmensperformance sich schlagartig verbessert. Das klappt bei viertausend Teilnehmern genauso gut wie bei acht.
Diese Impulswelle der Motivation kann genutzt werden, um eine grundlegende Strategie zu entwickeln. Falls Sie dies nicht mit hauseigenen Ressourcen darstellen wollen: Dafür gibt es die Rolle der Learningconsultants. Die stehen Ihnen beim gesamten Prozess und der dauerhaften Abwicklung zur Seite. Am Anfang ist es etwas mehr Aufwand, später nur noch einzelne Tage pro Monat. Außerdem betrachten Learning Consultants auch die demographische Entwicklung in Ihrem Unternehmen, prüfen Fördermöglichkeiten und geben Tipps aus erfolgreichen Praxisbeispielen. Der LC ist Bindeglied zwischen Geschäftsleitung.
Weiterbildung wird nicht in Frage gestellt, wenn eine neue Maschine angeschafft oder SAP eingeführt wird; dann ist sie einfach notwendig. Das sieht auch der rückständigste Chef ein. Weiterbildung als Wert für das Unternehmen zu gestalten ist um ein Vielfaches geschickter. Warten Sie nicht bis morgen. Fangen Sie an. Jetzt.
Herzliche Grüße
Ihr Götz Piwinger