neue Unternehmenswerte (assets ) sind das Ziel, Weiterbildung ist der Weg. Vor diesem Hintergrund muss Weiterbildung neu gesteuert werden. Eine “Lernende Organisation”, wo Lernen zum täglichen Selbstverständnis gehört ist viel wertvoller, als eine die es nicht tut. Um das zu erreichen, sind zwei grundlegende Aspekte zu betrachten:
Erstens: Wie effizient erfolgt der Wissentransfer? Berücksichtigen Sie individuelle Lernstärken durch angepasstes Methodenangebot!
Zweitens: Wie messe und speichere ich vorhandenes Wissen abrufbar? Nutzen Sie Wissenbilanz, Knowledge Management und Bildungcontrolling!
Bei “Erstens” ist nicht mehr scharf trennbar, ob Seminar, elearning oder Coaching oder andere Einzelmethoden zum Einsatz kommen. Manche Anbieter haben das erkannt und versuchen, Namen/Marken zu kreieren, z.B. www.x-learning.de In der betrieblichen Weiterbildung wählen wir künftig zielorientiert (Uternehmenswerte) unseren Bildungweg. Eine sechzigjährige Sachbearbeiterin lernt anders als ein dreißigjähriger Ingenieur. Deshalb Transferkomponenten bereithalten und individuell kombiniert anbieten. Außerdem erworbenes Wissen jederzeit abrufbar machen, denn nur nachhaltiges Wissen ist werthaltig. Sie meinen die Investition wäre hoch?
Gegenfrage: Durch wessen Augen betrachtet? In dem Moment, in dem Sie betriebliche Weiterbildung zentralisiert planen und steuern, merken Sie erst mal, welche Budgets einzelne Abteilungen bisher in unstrukturierte Weiterbildung (Spontanbedarf, Informelles Lernen) versenkt haben . In der Summe liegen Sie dann nicht unbedingt höher, sind aber effzienter! Ihre neue “Lernende Organisation” ist Chefsache, betriebliche Weiterbildung (Personalentwicklung..) berichtet direkt an HR Vorstand, bzw. Geschäftsführer.
So wird betriebliche Weiterbildung zum bewertbaren Unternehmenswert, macht krisensicher, motiviert die Belegschaft und unterstützt Wachstumsphasen. Hört nie auf zu beginnen!
Herzliche Grüße
Ihr Götz Piwinger